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RegioWertGeBen

Regionale Wertschöpfungsnetzwerke der Gemeinschaftsverpflegung für
Bio-Gemüse entwickeln (RegioWertGeBen)

Leitung Teilprojekt 'Kommunikationsmaßnahmen': Prof. Dr. Jasmin Godemann

Projektmitarbeiterin: Tamara Simonis 

Kontakt: Tamara.Simonis

Projektlaufzeit: 01.03.2024 – 28.02.2027

Das Projekt RegioWertGeBen hat zum Ziel, innovative und praxistaugliche Ansätze zur Stärkung einer regionalen, ökologischen Gemeinschaftsverpflegung am Beispiel des Gemüsesektors zu erarbeiten. Die Projektkulisse erstreckt sich auf zwei Pilotregionen – Ludwigsburg-Stuttgart und Nordhessen; in diesen soll der Ökolandbau unterstützt sowie zur Versorgung der Bevölkerung mit ökologischen Lebensmitteln beigetragen werden.

Das Vorhaben ist ein praxisorientiertes Projekt mit dem Schwerpunkt auf gemeinsamer Wissensentwicklung zwischen Wissenschaftler:innen, der Praxis und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft. RegioWertGeBen läuft bis einschließlich Februar 2027, gefördert durch das BÖL (Bundesprogramm Ökologischer Landbau) mit Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Die Projektleitung trägt das Institut für Ländliche Strukturforschung (IfLS) e.V. Ebenfalls beteiligt ist das Zentrum für Ökologische Landwirtschaft und Nachhaltige Regionalentwicklung (ZÖL) e.V. Auf Seiten der JLU Gießen arbeitet ein Team der Professur für Kommunikation und Beratung in den Agrar-, Ernährungs-, und Umweltwissenschaften (Prof. Dr. Jasmin Godemann) sowie der Professur für Betriebslehre der Ernährungswissenschaft und des Agribusiness (Prof. Dr. Christian Herzig) am Projekt mit.

Die beiden Professuren der JLU übernehmen die Verantwortung im Rahmen der Teilprojekte zur Identifikation von strukturellen Defiziten bio-regionaler Wertschöpfungsketten sowie der Kommunikationshemmnisse und -lösungen.

Zunächst werden die Projektpartner die regionalen „Food Systems“ am Beispiel des Gemüsesektors in den Pilotregionen identifiziert.  Außerdem sollen Potenziale für die Erhöhung des Bio-Anteils von Gemüse (sowie anderen Lebensmitteln) in der Gemeinschaftsverpflegung durch regionale Wertschöpfungsketten ermittelt werden. Dieser Teil des Projektes wird maßgeblich von Prof Dr. Christian Herzig und Ilka Landgrebe (Professur für Betriebslehre der Ernährungswissenschaft und des Agribusiness) koordiniert.

Darauf aufbauend werden mittels Framing-Analyse Kommunikationsmaßnahmen zur Förderung der Interaktion und Kooperation zwischen Akteur:innen der regionalen Wertschöpfungsketten analysiert und bewertet sowie Lösungsansätze zur Überbrückung bestehender Lücken in den Wertschöpfungsketten entwickelt. Verantwortlich für die Analyse der Hemmnisse auf kommunikativer Ebene sowie der Informations- und Vernetzungsbedarfe seitens der Akteur:innen innerhalb der regionalen Wertschöpfungsketten sind Prof. Dr. Jasmin Godemann und Tamara Simonis (Professur für Kommunikation und Beratung in den Agrar-, Ernährungs-, und Umweltwissenschaften).

Abschließend werden die Projektpartner:innen bestehende und neue Lösungsansätze bewerten, Handlungsempfehlungen und Kommunikationsmaßnahmen für regionale Akteur:innen des „Food Systems“ sowie Politikempfehlungen für die regionale Ebene, die Länder- und Bundesebene erarbeiten.